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Freitag, 28. Februar 2014
Samstag, 25. Januar 2014
Montag, 1. Oktober 2012
Kamelien
Dienstag, 18. September 2012
Hausverkauf Kiwi-Style
Über Auktionen werden hier in Neuseeland gerne Häuser verkauft (nicht nur, aber zunehmend). Das soll dem Verkäufer (der Gebote nicht akzeptieren muss, wohingegend selbige vom Käufer verbindlich sind!) einen Vorteil geben.
Zufällig bin ich am Sonntag in eine solche Auktion hinein geraten, die in Ermangelung von Platz im Haus (nur 67qm) kurzer Hand auf die Straße verlegt wurde. Für deutsche Verhältnsse unvorstellbar, so sein Haus zu verkaufen:
Zufällig bin ich am Sonntag in eine solche Auktion hinein geraten, die in Ermangelung von Platz im Haus (nur 67qm) kurzer Hand auf die Straße verlegt wurde. Für deutsche Verhältnsse unvorstellbar, so sein Haus zu verkaufen:
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Sonntag, 8. April 2012
Mittwoch, 7. März 2012
Sommerschlussverkauf
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Mittwoch, 11. Januar 2012
Kaitoke Street - one year later
Nachdem ich gestern das Video eingestellt habe, wie unser Haus vor exakt einem Jahr aussah, meinte Tina, ich solle doch versuchen, das gleiche Video ganz aktuell nachzustellen. Hab's versucht, ist komischwerweise deutlich länger geworden... ;-)
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Dienstag, 10. Januar 2012
Kaitoke Street reloaded
Beim Aufräumen meiner Festplatte ist mir dieses Video-Schätzchen wieder begegnet. Es ist eine der ersten Aufnahmen unseres Hauses in Kaitoke Street, etwa eine Woche nach der Übernahme entstanden. Unfassbar, dass das fast genau ein Jahr her ist. Was hat sich seitdem alles getan. Und deshalb auch kein Wunder, dass wir total auf dem Zahnfleisch gehen. Die Super-8-Bildqualität des Videos ist sozusagen symbolisch für unsere Urlaubsreife... :-)
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Montag, 19. Dezember 2011
Von Liblar nach Mittelerde?
Auch wenn wir jetzt seit fast 1,5 Jahren im Land der Hobbits leben, lässt uns unser "altes" Leben dennoch nicht los. Wir suchen dringend noch den "Herr der Ringe", der von uns den Schlüsselbund samt dazugehöriger Immobilie in Erftstadt-Liblar übernimmt. Leider gestaltet sich der Verkauf schwieriger als gedacht. Offenbar drückt die Krisenstimmung in Deutschland auch massiv auf die Investitionsbereitschaft. Dabei ist das Haus in Liblar ein echtes Schnäppchen und ungemein vielseitig nutzbar. Idealerweise findet sich ein Käufer, der hier "wohnen und arbeiten" unter einem Dach vereinigt. Interessant z.B. für Werbeagentur, Steuerberaterpraxis oder Tolkien-Devotionalienhandel... Für letzteres könnten wir sicher einiges von hier aus beisteuern. ;-)
Hier der Link zum Exposée:
http://www.immobilienscout24.de/expose/63250803?is24EC=IS24&style=is24&navigationbarurl=/Suche/S-T/P-3/Haus-Kauf/Nordrhein-Westfalen/Rhein-Erft-Kreis/Erftstadt
Ach ja, sollte sich tatsächlich hierüber ein Käufer finden, würden wir einen Flug ins Land der Hobbits inklusive Eintritt auf die Hobbitfarm in Matamata (bei uns die Ecke rum) für den Käufer drauf legen!
Hier der Link zum Exposée:
http://www.immobilienscout24.de/expose/63250803?is24EC=IS24&style=is24&navigationbarurl=/Suche/S-T/P-3/Haus-Kauf/Nordrhein-Westfalen/Rhein-Erft-Kreis/Erftstadt
Ach ja, sollte sich tatsächlich hierüber ein Käufer finden, würden wir einen Flug ins Land der Hobbits inklusive Eintritt auf die Hobbitfarm in Matamata (bei uns die Ecke rum) für den Käufer drauf legen!
Mittwoch, 30. November 2011
Paint comes from pain...
...so könnte man meinen. Tina, René und Gunther sind seit 10 Tagen unentwegt dabei, unser Haus zu streichen. Und in Kaitoke gibt es VIEL zu streichen: Cladding, Facings, Scribers, Architraves und kilometerweise Geländer. Alles muss vorgestrichen (perfekt gemacht vom österreichischen Chef-Primeur Gunther), nachgestrichen und dann endgestrichen werden. Der helle Wahnsinn! Bin ich froh, dass einer in's Büro muss zum Geld verdienen. ;-)
Aber die Mühen und (Sonnenbrand bedingten) Schmerzen lohnen sich ungemein. Das Haus wird von Pinselstrich zu Pinselstrich schöner. Wenn man jetzt auf unser Haus zufährt, dann hat man schon ein bisschen das "Schöner Wohnen"-Gefühl. Jetzt fangen auch noch die Hortensien an zu blühen, was das Bild endgültig zum "picture perfect" macht...
Aber die Mühen und (Sonnenbrand bedingten) Schmerzen lohnen sich ungemein. Das Haus wird von Pinselstrich zu Pinselstrich schöner. Wenn man jetzt auf unser Haus zufährt, dann hat man schon ein bisschen das "Schöner Wohnen"-Gefühl. Jetzt fangen auch noch die Hortensien an zu blühen, was das Bild endgültig zum "picture perfect" macht...
Samstag, 8. Oktober 2011
Saturday Night @ Kaitoke Bay
Sieht so aus, dass das Christkind bei uns so langsam die Arbeit aufnimmt und anfängt, Plätzchen zu backen...
Samstag, 10. September 2011
Morgenstimmung über Kaitoke Bay
Gestern Morgen über Kaitoke Bay von unserer Terrasse aus gefilmt - untermalt nur von Vogelgezwitscher und Kinderlachen. Ein schöner Moment Neuseeland an einem besonderen Tag:
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Mittwoch, 10. August 2011
Es geht voran in Kaitoke Street
Hier aktuelle Bilder von unserer Dauer-Baustelle. Nachdem heute die großen Fensterelemente reingekommen sind und nur noch eine Schiebetür und eine French Door fehlen, kann man schon erahnen, wie es mal aussehen wird. Jetzt kann der Sommer kommen...
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Donnerstag, 4. August 2011
Jahrestag II
Jetzt ist er zwischen Containerankunft, Einschulung von Nils, Umzug nach Kaitoke Street und OASE-Besuch fast untergegangen - unser 1. Jahrestag in Neuseeland. Am 29. Juli war es exakt ein Jahr her, dass unser neues Leben am Ende der Welt begonnen hat. Fühlt sich völlig irreal an, so lange von "zuhause" weg zu sein. Dieses Jahr verging einerseits rasend schnell - was haben wir nicht alles an Projekten gestartet - andererseits kommt es mir persönlich bisweilen vor, als wäre es das längste Jahr meines Lebens gewesen. Mit Sicherheit war es aber das anstrengendste und das trotz der unbeschreiblich Kraft zehrenden letzten 4 Jahre in Deutschland. Wir sind völlig hin- und hergerissen zwischen Erschöpfung auf der einen und Vorfreude auf das, was noch kommt, auf der anderen Seite. Wobei ganz ehrlich die Erschöpfung derzeit deutlich überwiegt. Eigentlich sind wir alle völlig fertig und urlaubsreif. :-(
Die Baustellen nach einem Jahr Neuseeland im Einzelnen:
1) Wohnen
Ja, wir haben es geschafft und wohnen seit 2 Wochen in Kaitoke Street! Nein, das Haus ist natürlich noch nicht fertig. Die Fenster im Obergeschoss bauen wir gerade und werden wohl in der kommenden Woche eingebaut - mit Ausnahme von zwei großen Außentüren. Wie lang das noch dauert, wissen wir leider auch nicht... Alle Rechnungen sind auch noch nicht eingegangen, da ist noch für Freude gesorgt. So kriege ich gerade eben die Rechnung vom Elektriker, der mal eben fast 50% mehr haben will als veranschlagt. Na ja, dafür funktioniert auch nur die Hälfte.
Im Haus sieht es noch sehr chaotisch aus, der Pröddel aus über 40 Jahren Leben in Deutschland ist halt nicht mal eben eingeräumt. Aber Tina ist (noch) sehr zuversichtlich, dass sie alles unterkriegt. Ich habe schon versucht, deutsche Bücher in Raglan an den Mann zu bringen, aber meine Sammlung Fischer Weltalmanache seit 1981 und ähnliche Kostbarkeiten interessiert hier auch keinen mehr. Was gut, dass ich meine StadtRevues der Jahrgänge 1979 bis 1984 schon beim Umzug von Köln nach Dillenburg vernichtet habe. Obwohl, wär' schon interessant mal nachzuschlagen, wer am 1. Mai 1980 im Luxor gespielt hat... ;-)
2) Arbeiten
Nach Wochen und Monaten der Planung fängt jetzt auch wieder der kreative Part an: Corporate Design, Showroom, Internetauftritt usw. - das ist meine Welt! Hier schonmal unser neues Logo, das von unserer Agentur in Köln (!) entwickelt wurde.
Und natürlich findet man uns jetzt auch bei Facebook: www.facebook.com/ecowindows. Wer mag kann uns dort mögen... ;-)
3) Leben
Von neuseeländischer Gelassenheit kann ich im Moment noch träumen, aber ich habe die Hoffnung, dass ich eines Tages so relaxed sein werde, vielleicht auch auf ein Surfboard steigen zu können, ohne ständig an Fischfutter denken zu müssen. Das Jahr war schlicht zu voll mit Aufgaben und Projekten. Da geht es den Kindern besser. Mittlerweile sind beide Jungs in der Schule und fühlen sich super wohl. Niklas spricht hervorragend Englisch und ist in allen relevanten Fächern (Math, Reading, Writing) nur knapp unter dem neuseeländischen Standard! Darauf sind wir mächtig stolz, wenn man bedenkt, dass er noch nicht einmal 1 Jahr in der Schule ist. Seine Lehrerin überschlägt sich förmlich mit Lob für ihn. In der Klasse hat er seit seiner Powerpoint-Präsentation zum Thema "The brain - differences between humans and monkeys" (ja, so etwas machen die hier in der 4. Klasse!) einen neuen Spitznamen: "Professor Wessling".
Und seit Montag ist auch unser Nils in der Schule und macht sich ebenfalls prächtig. Seine Kindergärtnerinnen in Matapihi haben uns zur Verabschiedung auch nochmal versichert, dass er mittlerweile fast alles versteht und auch schon viele Worte sprechen kann. Nur lässt sich unser kleiner Sturkopf halt auch ncht unter Druck setzen. So beendet er Diskussionen unter dem Motto "sag doch mal ... auf Englisch" nicht selten mit einem satten "shut up!", sprich "halt die Klappe!". Nils eben.
Die letzte Woche war für uns sehr aufregend, hatten wir doch den ersten Besuch aus Deutschland. Oskar, Andrea, Stephan und Enno (kurz: OASE) waren hier und wir haben es soooo genossen. Es war ein unbeschreiblich schönes Gefühl, so gute alte Freunde hier im "neuen Leben" zu haben, ihnen alles zu zeigen und sich über Heute, Morgen, aber auch Gestern unterhalten zu können. Und wenn Stephan dabei ist, ist man auch um viel Wissen rund um neuseeländischen Wein reicher... ;-)
Heute sind die 4 weitergezogen in Richtung Norden (wo es etwas wärmer ist). Vor ihrem Abflug zurück nach Deutschland werden wir uns aber noch einmal in Auckland treffen. Auf diese kleine Auszeit Ende August freuen wir uns jetzt schon.
Ein Fazit?
Am Ende bleibt einmal mehr, dass es nach einem Jahr Neuseeland noch viel zu früh für ein solches ist. Dieses Jahr war purer Ausnahmezustand (in jeder Beziehung) und taugt sicher nicht zu einer Aussage darüber, wie das Leben hier einmal sein könnte. Wenn alles soweit klappt mit unserem Business werden wir im März zur Messe Fensterbau nach Deutschland kommen. Vermutlich wird der direkte Vergleich mit der alten Heimat dann eher Aufschluss geben, wie weit wir emotional dann doch schon in Neuseeland angekommen sind. Wir freuen uns jedenfalls schon jetzt riesig auf diesen (möglichen) Besuch im neuen Jahr!!! :-)
Die Baustellen nach einem Jahr Neuseeland im Einzelnen:
1) Wohnen
Ja, wir haben es geschafft und wohnen seit 2 Wochen in Kaitoke Street! Nein, das Haus ist natürlich noch nicht fertig. Die Fenster im Obergeschoss bauen wir gerade und werden wohl in der kommenden Woche eingebaut - mit Ausnahme von zwei großen Außentüren. Wie lang das noch dauert, wissen wir leider auch nicht... Alle Rechnungen sind auch noch nicht eingegangen, da ist noch für Freude gesorgt. So kriege ich gerade eben die Rechnung vom Elektriker, der mal eben fast 50% mehr haben will als veranschlagt. Na ja, dafür funktioniert auch nur die Hälfte.
| Unser 4. Umzug mit 75m3 in einem Jahr! |
| Hennes ist auch schon eingezogen. |
Unsere neue Fensterbau-Firma, ECOWINDOWS, arbeitet! Bislang nur für unsere eigene Baustelle, aber erste richtige Jobs sind absehbar. Vom (nie praktizierenden) Lehrer zum Marketingleiter zum Fensterbauer in Neuseeland - verrückt, wie sich Lebensläufe manchmal entwickeln. Wir sind aber alle extrem zuversichtlich, dass das Geschäft gut anlaufen wird. Unsere Investitionen in Maschinen und Profile sowie die Konstellation mit Björn, unserem Businesspartner, stimmen uns sehr positiv (Kölner und Düsseldorfer können also doch miteinander). Ganz schön spannend, jetzt Unternehmer zu sein. Und mit der Unterstützung von SIEGENIA-AUBI, deren Beschläge wir exklusiv in Neuseeland vertreiben, sollte eigentlich nichts schief gehen.
| Beim Einräumen der Beschläge - noch nie war ich so nah am Produkt! |
Nach Wochen und Monaten der Planung fängt jetzt auch wieder der kreative Part an: Corporate Design, Showroom, Internetauftritt usw. - das ist meine Welt! Hier schonmal unser neues Logo, das von unserer Agentur in Köln (!) entwickelt wurde.
Und natürlich findet man uns jetzt auch bei Facebook: www.facebook.com/ecowindows. Wer mag kann uns dort mögen... ;-)
3) Leben
Von neuseeländischer Gelassenheit kann ich im Moment noch träumen, aber ich habe die Hoffnung, dass ich eines Tages so relaxed sein werde, vielleicht auch auf ein Surfboard steigen zu können, ohne ständig an Fischfutter denken zu müssen. Das Jahr war schlicht zu voll mit Aufgaben und Projekten. Da geht es den Kindern besser. Mittlerweile sind beide Jungs in der Schule und fühlen sich super wohl. Niklas spricht hervorragend Englisch und ist in allen relevanten Fächern (Math, Reading, Writing) nur knapp unter dem neuseeländischen Standard! Darauf sind wir mächtig stolz, wenn man bedenkt, dass er noch nicht einmal 1 Jahr in der Schule ist. Seine Lehrerin überschlägt sich förmlich mit Lob für ihn. In der Klasse hat er seit seiner Powerpoint-Präsentation zum Thema "The brain - differences between humans and monkeys" (ja, so etwas machen die hier in der 4. Klasse!) einen neuen Spitznamen: "Professor Wessling".
Und seit Montag ist auch unser Nils in der Schule und macht sich ebenfalls prächtig. Seine Kindergärtnerinnen in Matapihi haben uns zur Verabschiedung auch nochmal versichert, dass er mittlerweile fast alles versteht und auch schon viele Worte sprechen kann. Nur lässt sich unser kleiner Sturkopf halt auch ncht unter Druck setzen. So beendet er Diskussionen unter dem Motto "sag doch mal ... auf Englisch" nicht selten mit einem satten "shut up!", sprich "halt die Klappe!". Nils eben.
| Nils erster Schultag. Unterrichstfach: "Papa klammern." |
| Nils neuestes Hobby: Selbstaufnahmen mit dem iPhone. |
Die letzte Woche war für uns sehr aufregend, hatten wir doch den ersten Besuch aus Deutschland. Oskar, Andrea, Stephan und Enno (kurz: OASE) waren hier und wir haben es soooo genossen. Es war ein unbeschreiblich schönes Gefühl, so gute alte Freunde hier im "neuen Leben" zu haben, ihnen alles zu zeigen und sich über Heute, Morgen, aber auch Gestern unterhalten zu können. Und wenn Stephan dabei ist, ist man auch um viel Wissen rund um neuseeländischen Wein reicher... ;-)
| "Fish&Chips" in "unserem" alten Haus in Cliff Street. |
| A day @ the beach. |
| Stephan in seinem roten Traum. |
Am Ende bleibt einmal mehr, dass es nach einem Jahr Neuseeland noch viel zu früh für ein solches ist. Dieses Jahr war purer Ausnahmezustand (in jeder Beziehung) und taugt sicher nicht zu einer Aussage darüber, wie das Leben hier einmal sein könnte. Wenn alles soweit klappt mit unserem Business werden wir im März zur Messe Fensterbau nach Deutschland kommen. Vermutlich wird der direkte Vergleich mit der alten Heimat dann eher Aufschluss geben, wie weit wir emotional dann doch schon in Neuseeland angekommen sind. Wir freuen uns jedenfalls schon jetzt riesig auf diesen (möglichen) Besuch im neuen Jahr!!! :-)
Mittwoch, 13. Juli 2011
Somewhere over the Kaitoke Rainbow
Ein wahnsinnig toller Regenbogen heute Morgen über Kaitoke Bay von unserem Haus aus gesehen. Leider hat die Kamera von meinem Handy nur einen Teil davon auffangen können, denn eigentlich konnte man ihn komplett (180°) sehen. Das sind die schönen Seiten des derzeitigen Dauerregens...
Samstag, 23. April 2011
Fenster für Kaitoke und Washington
Wir haben in unserem Haus in Kaitoke Street die gleiche Isolation und die gleichen Fenster! Also sind wir mit ECOWINDOWS gleich mal Gold-Sponsor geworden! Für Neuseeland's erste Teilnahme am Solar Decathlon halt nur das Beste... :-)
Björn hat die Fenster in Wellington allerdings schon eingebaut. Bei uns im Haus steht das noch aus:
Aber die Schafwolldämmung (recycelte alte Socken, echt wahr!) ist natürlich längst drin (mittlerweile sind alle Wände und Decken wieder zu):
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Freitag, 1. April 2011
Herbst in Raglan
Herbst hier in Raglan, aber immer noch super Wetter. Die Kinder genießen ihr Eis und wir freuen uns auf einen schoenen Abend mit DVD, Kaese und Rotwein. Diese Woche war mal wieder der Oberstress: Umzug, Umzug, Hausputz, Baustellenaufsicht und zu guter Letzt heute die Hausuebergabe in Maungatawhri Rd. Kiwistyle, versteht sich. Obwohl das Inventar in Deutschland ungefähr Sperrmuellqualitaet gehabt haette, wird jeder Loeffel und jedes Platzdaeckchen genauestens kontrolliert, protokolliert und fuer die Akten fotografiert. Dauert jetzt ein paar Tage der Auswertung und dann entscheidet sich, wieviel von unserer Kaution einbehalten wird. Ach, man muesste Vermieter in Neuseeland sein...
Aber mittlerweile setzt auch bei uns diese fatalistische Gelassenheit ein, die einem hier überall begegnet. Love it, Change it or leave it! Aber noch haben wir uns nicht entschieden! :-)
Aber mittlerweile setzt auch bei uns diese fatalistische Gelassenheit ein, die einem hier überall begegnet. Love it, Change it or leave it! Aber noch haben wir uns nicht entschieden! :-)
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Montag, 28. März 2011
Umzug macht sooo Spaß
Yes, we did it again! Wir sind mal wieder umgezogen! Heute haben wir (fast) unseren ganzen Pröddel - zur Erinnerung, mal locker fast 80 Kubikmeter - in das Interimshaus nach Raglan gebracht. Jetzt sind wir fix und fertig - und sitzen dennoch immer noch in Maungatawhiri Road! Im neuen Haus gibts noch keinen Strom, ist leider vergessen worden, aufzuschalten. Kennt man in Deutschland nur von der Telekom. Hier passiert das auch mit dem Strom. Ohne Kühlschrank und Licht ist es aber ein bisschen trist. Dann lieber ohne Möbel. So sind wir für diese Nacht nochmal hoch auf den Berg. Hier stehen ja noch die Betten unseres Vermieters. Und eben auch Küche, Internet und Wecker für morgen Früh. Dann muss ich nämlich den Möbelwagen zurück nach Hamilton bringen.
Jetzt warten wir darauf, dass unser Haus ganz schnell fertig wird. Allerdings wird das sicher noch 3 Monate dauern, da unsere Fenster ja noch als Rohware in Deutschland stehen. Der Container wird hoffentlich in den nächsten 3 Wochen raus gehen. Aber aus Kaitoke Street gibt es gute Nachrichten. Heute ist die Isolation in die Wände gekommen!!! Das heißt, dass schon ganz bald der Rigips an die Wände gebracht werden kann. Und dann hat man schon wieder ein bisschen den Eindruck, eines "richtigen" Hauses. Und dann ist es auch nicht mehr ganz so weit zum nächsten, hoffentlich finalen Umzug. Denn Spaß macht uns das eigentlich nicht... ;-)
Jetzt warten wir darauf, dass unser Haus ganz schnell fertig wird. Allerdings wird das sicher noch 3 Monate dauern, da unsere Fenster ja noch als Rohware in Deutschland stehen. Der Container wird hoffentlich in den nächsten 3 Wochen raus gehen. Aber aus Kaitoke Street gibt es gute Nachrichten. Heute ist die Isolation in die Wände gekommen!!! Das heißt, dass schon ganz bald der Rigips an die Wände gebracht werden kann. Und dann hat man schon wieder ein bisschen den Eindruck, eines "richtigen" Hauses. Und dann ist es auch nicht mehr ganz so weit zum nächsten, hoffentlich finalen Umzug. Denn Spaß macht uns das eigentlich nicht... ;-)
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Montag, 7. März 2011
Es geht voran
Man glaubt es kaum und man sieht es auch kaum, aber es geht tatsächlich voran in Kaitoke Street. Es sind so unglaublich viele Baustellen gleichzeitig, aber so ganz allmählich laufen die Fäden zusammen. Ab nächster Woche wird auch noch die Außenverschalung, das sog. Cladding, erneuert. Das alte Zementboard war dann - wen wundert's noch - doch zu rottig. Dann kommt die Isolierung rein und von innen wieder Gips an die Wände. Dann wirkt das Haus endlich wieder wie ein Haus: "Dwelling" nennt man so etwas in Neuseeland offiziell. Das heißt soviel wie "Behausung" und trifft es ganz gut... Aber im ernst, wenn es alles mal fertig wird, dann sind auch wir fertig. Um den Schaden, physisch wie psychich, etwas in Grenzen zu halten, haben wir uns jetzt dazu entschlossen, den Anbau erst einmal auf Eis zu legen. Das können wir immer noch im nächsten Jahr machen, wenn Nerven und Geldbeutel sich vielleicht regeneriert haben. Und bis dahin müssen sich die Jungs halt wieder ein Zimmer teilen und sich der Besuch mit dem Fernsehzimmer begnügen (allerdings mit super Blick und 3m-Leinwand zum Rugby gucken). Das Haus wird aber auch ohne Anbau großartig werden, so viel kann man schon heute erahnen...
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Mittwoch, 2. Februar 2011
Untermieter
Die ersten Demolition-Arbeiten sind nun erledigt: Küche raus, Teppiche raus, Wände raus. Bleibt kaum ein Stein auf dem anderen (wenn es doch Steine wären, hier ist alles Holzständerwerk!)... Und mit den ersten Arbeiten kommen (natürlich) die ersten Probleme. Probleme, die vorher leider nicht abzusehen waren. Eines davon ist derzeit massiv, wird aber - hoffentlich - auch nicht von Dauer sein. Die Vorbesitzer hatten einen Hund und 2 Katzen. Die haben ganz offenbar immer im Zimmer der Tochter geschlafen, unserem zukünftigen Wohnzimmer. Dort riecht es ziemlich streng nach den tierischen Ausscheidungen und - was schlimmer ist - sind tierische Untermieter leider nicht mit ausgezogen. Das Haus ist total verfloht! So sahen meine Beine aus, nachdem ich am Montag eine Stunde Wände vermessen hatte:
Eine echt eklige Angelegenheit. Und leider sieht unser Nils fast genauso schlimm aus. Andreas hat zwar direkt sog. "Flea-Bombs" besorgt, die wir über Nacht in jedem Zimmer haben "detonieren" lassen. Aber, ob's was bringt bleibt erst einmal abzuwarten.
Den Viechern wird man mittelfristig schon Herr werden. Viel gravierender sind die vielen kleineren und größeren Mängel, die so allmählich zu Tage treten: jede Menge Wasserrohre im Garten (offenbar Regen-Entwässerung der Nachbarn), modrige Außenverschalung, keinerlei Isolation in den Wänden, völlig falsche Isolation im Dach usw. usw. Jeder, der schon mal gebaut oder saniert hat, weiß vermutlich gerade, was ich meine. In meiner Excel-Planung heißt der Punkt "Unvorhergesehenes" und ist schon großzügig bemessen, aber ob's reichen wird... Wir freunden uns jetzt schon mit dem Gedanken an, die Küche etwas kleiner, das Bad etwas schlichter und die Garage gar nicht zu bauen. Beim Bauen (ob Neu- und/oder Um-Bauen) muss man eben flexibel sein. Das scheint überall auf der Welt gleich zu sein...
Man kann ja floh sein, so eine tolle Aussicht zu haben! :-)
Eine echt eklige Angelegenheit. Und leider sieht unser Nils fast genauso schlimm aus. Andreas hat zwar direkt sog. "Flea-Bombs" besorgt, die wir über Nacht in jedem Zimmer haben "detonieren" lassen. Aber, ob's was bringt bleibt erst einmal abzuwarten.
Den Viechern wird man mittelfristig schon Herr werden. Viel gravierender sind die vielen kleineren und größeren Mängel, die so allmählich zu Tage treten: jede Menge Wasserrohre im Garten (offenbar Regen-Entwässerung der Nachbarn), modrige Außenverschalung, keinerlei Isolation in den Wänden, völlig falsche Isolation im Dach usw. usw. Jeder, der schon mal gebaut oder saniert hat, weiß vermutlich gerade, was ich meine. In meiner Excel-Planung heißt der Punkt "Unvorhergesehenes" und ist schon großzügig bemessen, aber ob's reichen wird... Wir freunden uns jetzt schon mit dem Gedanken an, die Küche etwas kleiner, das Bad etwas schlichter und die Garage gar nicht zu bauen. Beim Bauen (ob Neu- und/oder Um-Bauen) muss man eben flexibel sein. Das scheint überall auf der Welt gleich zu sein...
Man kann ja floh sein, so eine tolle Aussicht zu haben! :-)
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